Bewegungsförderung im Kindergarten - Mit Winterspielen zum Erfolg

Die richtige Bewegung ist ein sehr wichtiger Faktor in der Entwicklung von Kindern. Sie fördert die Sprachbildung, Motorik und die Kognition. Gerade im Kindergarten können Fachkräfte durch ein paar simple Tricks die Bewegung fördern und somit die Entwicklung positiv unterstützen. Wie wäre es jetzt passend zum Winter mit den Olympischen Winterspielen in Ihrer Kita? 

Inhalt:

1. Früh übt sich
2. Wie gelingt eine Bewegungsförderung?
3. Olympische Winterspiele im Kindergarten
4. Testen Sie es!

Früh übt sich

Bereits im frühesten Kindesalter wird durch eine aktive Bewegungsförderung die Entwicklung gefördert und unterstützt. Nehmen wir das Beispiel der Selbstständigkeit: Ist ein Kind aktiv und sein Alltag mit viel Bewegung verbunden, so gewinnt es zunehmend an Selbstständigkeit. Durch die vorhandene Dynamik baut das Kind seine Sinne immer weiter aus und lernt sich auf diese zu verlassen.

Aber auch andere Entwicklungsprozesse werden durch Bewegung gefördert:

➣ SpracherwerbDie Sprachentwicklung baut auf dem Handeln der Kinder auf. Zunächst erkunden Kinder oftmals einen Gegenstand bevor die sprachliche Begleitung hinzu kommt.

➣ MotorikSitzen, krabbeln und laufen werden vor allem die ständige Bewegung schneller erlernt. Jedoch hat jedes Kind sein eigenes Lerntempo - lassen Sie den Kindern die benötigte Zeit.

Wie gelingt eine Bewegungsförderung?

Für eine gute Förderung der Bewegung wird nicht viel benötigt. Kinder haben einen kreativen Geist und können aus fast jedem Alltagsgegenstand ein Spiel entwickeln. Jedoch sollten sie stets darauf achten, dass keine Gefahr durch die Benutzung der Gegenstände entstehen kann. Im Weiteren hat jedes Kind seinen eigenen Entwicklungsstand und lernt unterschiedlich schnell. Genau an diesem Punkt muss eine Erzieherin eingreifen und erkennen, wo sie dem Kind indirekte Hilfe geben kann und es so unterstützen kann.

Wenn es um das Mobiliar für den Innenraum in einem Kindergarten geht, ist Funktionalität das Zauberwort. Achten Sie bei der Auswahl der Möbel stets auf hohe Qualität, damit beim toben das Verletzungsrisiko so gering wie möglich gehalten wird.

Im weiteren sollte folgende Möbelstücke, die zur Bewegung einladen können, nicht fehlen:

➣ Bodenmatten: Durch die Verwendung einer Turnmatte im Raum, wird den Kindern eine Möglichkeit gegeben, sich auf dem Boden zu bewegen. Hier kann gekrabbelt, herum gerollt und sich frei bewegt werden. 

➣ Rutschtiere & Lauflernwagen: Damit selbst die kleineren Kinder aktiv ihre Umgebung erkunden können, bieten sich Rutschtiere und Lauflernwagen optimal an. Durch die integrierten Rollen können sich Kinder freier von Raum zu Raum bewegen und so ihre Entwicklung selbstständig fördern.

➣ Hocker, Stühle, Schaumstoffwürfel: Auf dem ersten Blick sind diese Gegenstände nur ganz normale Sitzgelegenheiten. In Kinderaugen bieten sie jedoch viele andere Möglichkeiten wie das erbauen von Höhlen. Achten Sie jedoch stets auf eine hohe Stabilität, damit die mühevoll gebaute Höhle nicht einsturzgefährdet ist.

➣ Spielburgen: Spielburgen sind meist große Raumelemente, die sich über mehrere Ebenen im Raum befinden. Durch Leitern, Rutschen und schönen Details, wie integrierte Gucklöcher, wird die Fantasie der Kinder angeregt und das aktive Spielen gefördert.

Denkt man an einen Außenbereich vom Kindergarten, so denkt man direkt an Sand, Erde und Matsch. Diese formbaren Materialien sind aber auch sehr wichtig für Kinder! Durch das bauen von Sandburgen, das buddeln im Matsch oder das einfache graben wird die Bewegung angeregt.

Es gibt aber auch weitere Gegenstände, die unter keinen Umständen in Ihrem Außenbereich fehlen dürften:

➣ Kinderfahrzeuge: Mittels Fahrzeugen lernen Kinder eine ganz besondere Bewegungsfreiheit kennen. Sie können sich durch eigene Kraft sich von A nach B bewegen - und die Motorik wird nebenbei auch noch aktiv gefördert.

➣ Klettermöglichkeiten: Mit Hilfe von Klettergerüsten erschaffen Sie eine Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten. Achten Sie jedoch stets darauf, dass die Hürden selbstständig bewältigt werden können und es keine Sicherheitslücke gibt. 

Olympische Winterspiele für mehr Bewegung

Plätzchen backen, Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier treffen und Kinderpunsch aufwärmen. All diese Tätigkeiten sind in einer Kita jedes Jahr zur Weihnachtszeit gern gesehen, doch fördern diese nicht gerade die Bewegung. Eine selbstgeplante Winter-Olympiade eignet sich optimal dafür und bringt noch eine Menge Spaß mit sich!

Wir von EDU.de wollen Ihnen gerne ein paar schöne Spiele als Anreiz geben um Ihre eigenen Winterspiele zu veranstalten:

⁂ Skispringen

Material: 1 Langbank, 1 Trampolin, 1 Weichbodenmatte, 1 Stift, 1 Klebestift, 1 Zentimetermaß

Aufbau: Die Langbank wird aufgestellt. Hinter dieser befindet sich ein Trampolin, so dass die Langbank als “Skischanze” genutzt wird. Hinter dem Trampolin wird eine Weichbodenmatte hingelegt um den “Skisprung” ordentlich abzufedern. 

Spielmöglichkeiten: Ein Teilnehmer der Olympischen Winterspiele nimmt über die Langbank Anlauf für seinen Absprung. Auf dem Trampolin darf er noch ein paar mal hüpfen, bevor er seinen “Skisprung” auf die Weichbodenmatte tätig. Der Erzieher misst den Sprung nach und vermerkt diesen. Gemessen wird dabei vom Anfang der Matte bis zum Landepunkt des Teilnehmers.

Ein Erzieher muss die ganze Zeit bei diesem Spiel anwesend sein!

⁂ Schneeball werfen

Material: Zeitungspapier, 1 kleiner Sprungkasten, Kreppklebeband, 1 Klebestift

Aufbau: Das Klebeband stellt die Wurf-Markierung dar. Der Sprungkasten wird mit der Öffnung nach oben nach fünf Metern aufgestellt. Das Zeitungspapier wird mittels dem Klebestift zu einem Schneeball geformt.

Spielmöglichkeiten: Die Teilnehmer stellen sich an der Bodenmarkierung auf und versuchen 10 “Schneebälle” in den Sprungkasten zu werfen. Der Spieler mit den meisten Treffern gewinnt.

⁂ Biathlon

Material: 3 kleine Bälle, 1 Einkaufstasche, 1 Kriechtunnel, 10 Pylonen, 1 kleiner Sprungkasten, 1 Stoppuhr, 1 Stift, 1 Klebestift

Aufbau: Die 3 Bälle werden in die Einkaufstasche gesteckt. Mit den Pylonen wird ein Slalom aufgebaut. Vor den Pylonen wird der Tunnel hingelegt. Nach einem Abstand von fünf Metern wird der Sprungkasten, mit der Öffnung nach oben, hingelegt. 

Spielmöglichkeiten: Auf ein bestimmtes Signal geht es los und die Betreuungsperson startet die Stoppuhr. Das Kind kriecht zusammen mit der Einkaufstasche durch den Tunnel, rennt danach im Slalom um die Pylonen. An der letzten Pylone wird gestoppt. Hier wird nun versucht die 3 Bälle in den Sprungkasten zu werfen. Nach dem letzten Wurf wird die Zeit gestoppt. Für jeden getroffenen Ball wird eine Sekunde der Zeit abgezogen. 

Ein Erzieher muss die ganze Zeit bei diesem Spiel anwesend sein!

Testen Sie etwas neues!

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