6 Pro & Contra Argumente für ein Smartphone im Unterricht

Felix pack sofort das Handy weg”, schallt es durch das Klassenzimmer, “Handys sind hier verboten und das weißt du ganz genau!”.

Handyverbote nehmen immer mehr die Überhand in deutschen Schulen, jedoch können sie auch effektiv den Unterricht unterstützen und den Schülern & den Lehrern eine wahre Hilfe sein. Gerade in der heutigen Zeit, wo digitale Medien in Schulen verstärkt genutzt werden sollen, kann man den Anfang doch mit einem Smartphone machen, dass fast jedes Kind in seiner Hose bei sich trägt. Wir zeigen Ihnen welche Argumente für und welche gegen eine Nutzung in der Schule sprechen.

Inhalt:

1. Smartphones ziehen die ganze Aufmerksamkeit auf sich
2. Gegenargumente für ein Handy in der Schule
3. Großes Nutzen für den Unterricht durch Smartphones gewinnen
4. Pro Argumente für die Nutzung eines Smartphones in der Schule
5. Fazit

Smartphones ziehen die ganze Aufmerksamkeit auf sich

Smartphones können heutzutage fast alles. Doch gerade Spiele und der direkte Kontakt zu Freunden steht für manche Schüler im Vordergrund. Genau an diesen Punkten setzen Kritiker an, die behaupten das Smartphones im Unterricht die komplette Aufmerksamkeit auf sich ziehen würden. Durch diesen Faktor ist die richtige Aufnahme von Informationen aus dem Unterricht kaum möglich und der Stoff wird nur in kleinen Stücken richtig vom Gehirn aufgenommen und verarbeitet.

Weitere Gegenargumente für ein Handy in der Schule:

✖ Kontrolle: Lehrer können nicht überprüfen, ob die Smartphones wirklich für den Unterricht oder die Aufgabenstellung verwendet werden.

✖ Konzentraion: Ist es Schülern erlaubt Handy zu benutzen, verleitet dies schnell zu einem kleinen Blick auf Facebook, wodurch die Konzentraion auf den Unterricht verloren geht.

✖ Quellen: Ist die Nutzung eines Handys erlaubt, wird das Internet nur noch als einzige Quelle genutzt. Somit wird der richtige Umgang mit anderen Quellen nie erlernt. 

✖ Benachteiligung: Besitzt ein Schüler kein Smartphone ist dieser stark benachteiligt. Ebenfalls gerät er schnell in eine Außenseiterrolle. 

✖ Datenschutz: Viele und strenge Rahmenrichtlinien müssen beachtet werden um die Daten der Schüler richtig zu schützen.

✖ Suchtgefahr: Ist selbst die ständige Nutzung in der Schule erlaubt, steigt die Gefahr nach einer Handysucht enorm. 

Großes Nutzen für den Unterricht durch Smartphones gewinnen

Stellen Sie sich kurz vor, Sie hätten 2 Wochen Ihr Smartphone nicht zur Hand. Klar ist es für manche ein wahrer Genuss, doch blickt man auf einen einen normalen Alltag ist es für viele nicht mehr Wegzudenken: Egal ob es Termine im mobilen Kalender sind, eine kurze Nachricht an einen Freund oder der wöchentliche Anruf bei Ihren Eltern auf dem Weg zum Einkaufen. Wieso also nicht bereits in der Schule den Smartphones Einzug gewähren und das Potenzial der Endgeräte nutzen? Blickt man auf die Fürsprecher, wird schnell klar, dass gerade der Fortschritt hier im Vordergrund steht. Die Technik entwickelt sich immer weiter und könnte somit auch den Unterricht voranbringen.

Pro Argumente für die Nutzung eines Smartphones in der Schule:

✔ Handhabung: Bereits in der Schule kann den Kindern gezeigt werden, wie man sich im Internet zu verhalten hat.

✔ Schneller Einsatz: Die Mitführung eines Smartphones ermöglicht es schnell Informationen zu finden und mit diesen zu arbeiten.

✔ Ganzheitlich: Durch digitale Medien werden Themen ganzheitlich bearbeitet. Verschiedene Blickwinkel werden berücksichtigt und mit verschiedenen Formaten nach einer Lösung gesucht.

✔ Reiz: Sind Handys verboten strahlt dies ein gewissen Reiz auf die Schüler aus, sich gegen dieses Verbot hinwegzusetzen. Sind sie jedoch erlaubt entfällt dieser "Kick".

✔ Quellen: Durch die bereits frühe Nutzung von Online-Quellen können Schüler auf Daten sensibilisiert werden, die im Internet zu finden sind. Ebenfalls lernen Sie, auf was sie achten müssen bei Online-Quellen.

✔ Selbstständigkeit: Durch die aktive Nutzung eines Smartphones wird den Kindern eine Möglichkeit gegeben aktiv nach Informationen zu suchen und diese zu verarbeiten.

Fazit:

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, ebenso nicht die digitalen Lehrmitteln. Gerade die jüngere Generation sollte daher bereits mit digitalen Medien aufwachsen - auch in der Schule! Durch die frühe Nutzung und die Erlernung des richtigen Umganges, werden die Weichen auf eine digitalisierte Welt gestellt. Keinesfalles sollen nur noch Informationen im Internet gewonnen werden und die analogen Methoden aus der Schule komplett verbannt werden. Hier macht es die richtige Mischung. Betrachtet man die Gegenargumente ist schnell klar, dass diese auch berücksichtigt werden müssen.

Aber für alle diese Punkte lassen sich effektive Lösungen finden, wie das Beispiel des BYOD-Konzeptes (bring your own device) in Hamburg beweist. Ebenso gibt es ein paar Tipps & Tricks für die richtige Nutzung von digitalen Medien in der Schule. Auf was warten Sie also? Lassen Sie Ihre Schüler die Smartphones zücken!